
Homöopathie   
In der Schulmedizin werden hauptsächlich Anti-Mittel eingesetzt,
die gegen bestimmte Symptome oder Erkrankungen gerichtet sind und schon
vom Namen her auf Hemmung, Vernichtung oder Blockade beruhen. Sie entfalten
ihre Wirkung aufgrund der chemischen Eigenschaften und führen durch
ihre Wirkung, da sie auch zwangsläufig in andere Funktionskreise
eingreifen, zu Nebenwirkungen, Fehlfunktionen, vor allem des vegetativen
Nervensystems und Ablagerungen im Bindegewebe. Völlig anders wirken
die medikamentösen naturheilkundlichen Regulationsverfahren. Sie
wirken vor allem auf der Informationsebene, indem durch die aufbereiteten
Arzneien der Körper stimuliert, durch Selbstregulation das Gleichgewicht
wieder herzustellen. Hierzu existieren verschiedene bewährte Methoden.
Die Homöopathie geht davon aus, nicht ein Medikament gegen etwas,
sondern ein Mittel für jemanden zu finden. Dabei wird Ähnliches
durch Ähnliches geheilt. Im Vordergrund steht das Empfinden des Patienten
und die Summe der Empfindungen ergibt einen Zustand oder Krankheitsbild,
das möglichst genau mit einem bekannten Arzneimittelbild übereinstimmen
sollte (ähnlich sein), um dem Körper durch die möglichst
ähnlichste Information zur Regulation zu bringen. Einfach ausgedrückt:
Wir wissen, dass Thallium durch seine Giftwirkung Haarausfall macht. Geben
wir jetzt bei einem Patienten mit Haarausfall die Information von Thallium
in den Körper, wird eine Gegenregulation in Gang gesetzt, die den
Haarausfall stoppt. In der Homöopathie werden die Arzneiausgangsstoffe
aus Pflanzen, Mineralien und Tieren mit einer Trägersubstanz verarbeitet
und im Verhältnis 1:10 oder 1:100 stufenweise verdünnt und verschüttelt.
Durch die Verschüttelung verstärkt sich die Wirksamkeitskraft
der Medizin und wird deshalb seit zweihundert Jahren als Potenzierung
bezeichnet. Einige Arzneistoffe wirken erst in hohen Potenzen, andere
sind nur im stofflichen Bereich wirksam. Allgemein gilt, dass je tiefer
die Potenz, um so mehr wirkt die Medizin auf der körperlichen Ebene.
Hohe Potenzen wirken vor allem auf der seelischen und geistigen Ebene
und haben von dort aus Rückwirkungen auf den Körper. Das Prinzip
dieser Informationsübertragung ist für die naturwissenschaftlich
Gebildeten schwer nachvollziehbar, wenn es unter den Gesichtspunkten der
Wissenschaftstheorie des 19. Jahrhunderts betrachtet wird. Betrachten
wir diese Therapien unter den Gesichtspunkten moderner Naturwissenschaften,
insbesondere der Physik, Quantenmechanik, Kybernetik und Chaostheorie,
werden die Vorgänge verständlich und erklärbar, wenn auch
nicht bewiesen.
Man geht heute in der Informationstheorie davon aus, dass Leben die Summe
aus Materie, Energie und Information ist. Was Materie ist, lässt
sich leicht messen, wiegen, anfassen und beschreiben. Mit der Energie
wird es schon schwieriger. Energie lässt sich nur schwer messen,
hauptsächlich indirekt, ist aber schwer vorzustellen. Bei der Information
wird es ganz schwierig mit der Vorstellung. Sie sprengt unsere Vorstellungskraft
und ist nur mit ganz spezifischen Systemen zu entschlüsseln. Der
Äther ist voller Information. Wenn wir jedoch nicht auf der richtigen
Frequenz empfangen, ist sie uns nicht zugänglich. Sie lässt
sich speichern, konservieren, aber nicht ohne weiteres abrufen. Ein Tonband
ohne das entsprechende Abspielgerät ist wertloser Plastikmüll.
Wenn die Industrie nur noch Kassettenabspielgeräte herstellt, ist
diese Information für uns verloren, wenn auch noch vorhanden. Legen
wir das Band jedoch versehentlich auf einen starken Magneten, ist die
Information weg und selbst mit dem richtigen Abspielgerät empfangen
wir nur noch Rauschen. Beim Computer ist die Information die Software.
Nur mit der richtigen Software, macht der Computer das, was wir von ihm
erwarten. Ohne die richtige Information ist ein Computer nur ein Haufen
wertloser Elektronikschrott. Um die Homöopathie und die anderen auf
Information beruhenden Arzneien zu verstehen, denken Sie sich den Träger
(Alkohol, Milch, Zucker) einfach wie ein Stück Tonband. Haben wir
die richtige Schwingung auf diesen Träger übertragen, wird der
Körper die Information hören und reagieren. Genauso wie wenn
wir in einer traurigen Situation unsere Lieblingsmusik auflegen und sich
unsere Stimmung dann verändert. In der Homöopathie wird uns
Arsen in hohen Potenzen in einem Zustand, wo uns totenelend ist, wir Schweiß
auf der Stirne haben, Erbrechen und Durchfall haben, weil wir uns eine
Lebensmittelvergiftung zugezogen haben, den Zustand prompt beenden, und
zwar, je ähnlicher dieser Zustand dem Bild einer Arsenvergiftung
entspricht. Bei allen Gesunden hat die Information keine Bedeutung, der
Körper wird nicht reagieren. Die Homöopathie ist besonders angezeigt
bei akuten Erkrankungen, Kinderkrankheiten, Verletzungen so wie bei allen
chronischen Erkrankungen psychosomatischer, allergischer und rheumatischer
Art.
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